Kommunale Finanzen in Gefahr!
Im Kreishaus haben sich Philipp Kollmeier und Thorsten Beuß (beide vom Fraktionsvorstand) gemeinsam mit Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger sowie Vertreterinnen und Vertretern anderer Städte und Gemeinden des Kreises Herford intensiv mit dem Kreishaushalt 2026 beschäftigt.
Die geplante Erhöhung der Kreisumlage würde die Stadt Bünde bis 2029 mit rund 12 Millionen Euro zusätzlich belasten – mit spürbaren Folgen für die Handlungsspielräume bei uns vor Ort.
Dabei haben wir auch nachgefragt: Wie ist der Haushalt im Detail aufgebaut? Und welche Einsparmöglichkeiten hat der Kreis selbst geprüft?
Ein zentrales Problem bleibt: Immer mehr Aufgaben werden vom Bund und vom Land auf Kommunen und Kreise übertragen, ohne im Gegenzug für eine auskömmliche Finanzierung zu sorgen. Unsere Meinung: Wer bestellt, muss natürlich auch bezahlen!
Der Kreis Herford steht damit – wie viele Kommunen in NRW – vor großen Herausforderungen. Nachhaltige Lösungen können letztlich nur auf Landes- und Bundesebene geschaffen werden. Diese Lösungen fordern wir von der Bundes- und Landesregierung dringend. Die Kommunen brauchen klare Perspektiven!