Beschlossen: Jugendorte für Bünde
Jugendliche wünschen sich mehr Orte, an denen sie sich draußen treffen und ihre Freizeit verbringen können. Das zeigen Gespräche mit Jugendlichen und Berichte in der Presse. Gleichzeitig wissen viele gar nicht, welche Angebote es bereits gibt. Genau dazu haben wir einen Antrag eingebracht, der nun vom Jugendhilfe-Ausschuss beschlossen wurde.
Besserer Überblick
Künftig soll zunächst erfasst werden, wo sich Jugendliche in Bünde besonders häufig aufhalten und wo Treffpunkte fehlen. Dabei geht es zum Beispiel um Basketballplätze, Schulhöfe oder mögliche Sport- und Freizeitflächen an der Else. Die Ergebnisse sollen übersichtlich dargestellt werden – etwa auf einer Karte oder in einer digitalen Übersicht. So können Jugendliche schnell sehen, welche Angebote es bereits gibt und wo neue Treffpunkte entstehen könnten.
Onlinekarte
Die Informationen sollen Jugendliche aber auch tatsächlich erreichen. Deshalb sollen Schulen, Jugendgruppen und Vereine dabei helfen, die Angebote bekannt zu machen. QR-Codes oder einfache Links zu einer Onlinekarte können den Zugang zusätzlich erleichtern.
Neue Jugendorte
Außerdem soll geprüft werden, welche Förderprogramme genutzt werden können, um neue Jugendorte zu schaffen oder bestehende Treffpunkte aufzuwerten. Auch weitere Finanzierungsmöglichkeiten, etwa durch Stiftungen, sollen in den Blick genommen werden, damit möglichst viele Ideen umgesetzt werden können.
Gute Treffpunkte
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, welche bisher wenig genutzten Flächen sich als Treffpunkte eignen. Oft reichen schon einfache Maßnahmen wie Sitzgelegenheiten, Mülleimer oder eine überdachte Ecke aus, um einen Ort deutlich attraktiver zu machen und ihn dauerhaft als Treffpunkt für Jugendliche zu etablieren.
Mit der Zustimmung zu unserem Antrag hat der Jugendhilfe-Ausschuss den Weg für mehr und bessere Treffpunkte für Jugendliche in Bünde freigemacht. Unser Ziel ist es, Orte zu schaffen, die gut erreichbar sind und an denen sich Jugendliche gut treffen können.