Nachgefragt: Wie weiter mit dem Lukas-Krankenhaus?

In einem weiteren Bürgerdialog unter dem Motto „Gesundheit in Bünde“ beschäftigt sich die Bünder SPD mit der Zukunft des Lukas-Krankenhauses. Am Mittwoch, den 18. Juli (19:30 Uhr) wird sich Landrat Jürgen Müller im Restaurant „Zur Klinke“, Klinkstraße, den Fragen zur beabsichtigten Beteiligung des Kreises Herford am Lukas-Krankenhaus stellen. Müller wird begleitet von Dr. Heinz-Georg Beneke, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.

Im vorausgegangenen Bürgerdialog hatte Hans-Ulrich Sorgenfrei, Geschäftsführer der Bünder Klinik, im Juni des Jahres eine Beteiligung des Kreises zur Zukunftssicherung des Standorts Bünde ins Spiel gebracht. Das Lukas-Krankenhaus gehört mit seinen aktuell 281 Betten zu den kleinen Einrichtungen im Land und unterliegt bundesweit einer verstärkten Konkurrenz sowie Zentralisierungstendenzen. Mit dem Klinikum Herford besteht bereits seit geraumer Zeit eine Kooperation, zum Beispiel über einen gemeinsamen Einkauf.

Die von Landrat Müller gewünschte Beteiligung des Kreises hat in der Öffentlichkeit Fragen aufgeworfen: Verliert das Lukas-Krankenhaus damit seine Selbstständigkeit? Wie hoch soll die Beteiligung sein? Wer hat letztlich das Sagen? Um Antworten auf diese und andere Fragen zu geben und eine breite Beteiligung von interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen, soll es bei dem zweiten Bürgerdialog der SPD gehen.

Fortgesetzt wird die Reihe „Gesundheit in Bünde“ nach den Sommerferien mit der Situation der hausärztlichen Versorgung im Bünder Land.